Mit Turnschuhen am Bodensee.

In den Touristen-Hochburgen am Bodensee wird man von allen nett behandelt. Außer von Touristen und Verkäufern, vor allem, wenn man in Chucks und Jeansjacke unterwegs ist. Chucks kosten 80 Euro, schon bei der Weinprobe am 1. Oktober in Meersburg wurde ich von einem teilnehmenden Ehepaar aus Thüringen gefragt, ob ich im Garten Hanf anbauen würde. Voller Vorurteile gegenüber Leuten, die ihr Geld nunmal lieber in Saatgut oder Essenszutaten investieren, als immer aktuell mit der neuesten Mode zu gehen. Die Krönung erlebte ich jedoch in Friedrichshafen in einer mit dem dritten und ersten Buchstaben des Alphabets benannten Warenhauskette. Dort musste die leger reisende Bornheimerin doch tatsächlich ihren Personalausweis vorzeigen, als sie mit ihrer seriösen Kreditkarte zahlen wollte. So etwas war mir bisher noch nie passiert, nur gut, dass die hier lebenden Einwohner, die ich bisher im Kurzurlaub kennen lernte, nicht spießig, argwöhnisch und Nase rümpfend unterwegs sind. Wenn alle wüssten, wieviele Chucks ich besitze-mir würde sicher hie und da ein roter Teppich ausgerollt. Aber was solls. Sie haben halt echt keine Ahnung. 😀

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