Ein Blog-Award..

Eigentlich hat mich heute morgen jemand fürchterlichst bis aufs Mark geärgert und mir ist echt Null nach schreiben. Dennoch  Nun möchte ich endlich der Einladung von liebreizender Ecki nachkommen, 5 Dinge über mich preiszugeben. Vielleicht wird es dann ja besser mit meiner Laune. Schreiben hilft. Oft. Außerdem ist es ja auch eine gute Gelegenheit zu einer kleinen Vorstellung der StadtLandfrau Pfefferschote. Bedeutet dennoch nicht, dass ich zukünftig an jedem Blog-Award teilnehmen möchte werde soll muss. 😉

Alsooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo.

Von vorne: Das –> daaaaa —————————————————————————————-> 2014-11-04 Ich_1500px
sind mein Lieblingsspielzeug und ich. Ich hasse Fotos von mir und erst recht Fotos von mir im Netz. Aber bei diesem mache ich gerne eine Ausnahme, es ist vom 4. November 2014 und an diesem Tag schaffte es ein Friseur, erstmals in meinem Leben meine Haare komplett glatt zu fönen. 😀 Sie sind nämlich genauso widerspenstig wie ich sein kann, wenn mich jemand ärgert. Räusper. 🙂

#1: Was ich mag: Meine Tochter ❤ . Lachen. Meinen Garten. Freunde. Wortspiele. Gutes Essen. Mein Händiiiiiiii! Kochen. Seele Baumeln lassen. Für mich gute Bücher. Nette Leute. Musik. Das Meer, egal wo. Radio. Tiere. Ehrliche Leute. Mal einen Tag komplett rumgammeln. Seife. Apfelwein. Meine Badeente. Gespräche bei Apfelwein. Und natürlich: den FSV Frankfurt (ja, wenn ich nicht in Garten oder Küche rumhänge, bin ich bei Heimspielen fast  immer am Bornheimer Hang, fahre auch …. auswärts, wenns geht. Ihr mich-erst-kurz-Kenner  staunt jetzt sicher: FSV Frankfurt? Wer ist das nochmal? Der Zweitligist, dem schon seit Jahren der Abstieg prophezeit wird? Fußball? DUUU? Für mich in meinem Leben der netteste Fußballverein mit den absolut friedlichsten und nettesten Fans. Nicht mehr wegzudenken in meinem Leben wie auch mein Garten. 🙂
Und dann wären da noch: ziviler Ungehorsam, Satire und die meisten Menschen, die ich kenne. Ach ja, und Kräuter und Düfte, passt.

#2: Was ich nicht mag: Mein Auto waschen / putzen. Ausmisten. Mobbing. Vorurteile. Massentierhaltung. Schmerzen (ach, echt?). Ungerechtigkeiten. Brutale Filme (dafür bin ich zu alt, ich schlafe dann schlecht, mpf). Gewalt, auch und erst recht verbale. Ausländerfeinde. Geschmacksverstärker. Meine Haare. Unkollegiale Verhaltensweisen. Lebensmittelindustrie. Lügen (völlig normal, oder?). Geläster, vor allem hinter meinem Rücken, ich kriegs eh mit, also sparts Euch. 😛   Und, last but not least:
was ich wirklich abgrundtief hasse: wenn mir Abends beim Zähneputzen der Pyjamaärmel nass wird. Ich hasse es, wenn ich nasse Ärmelenden habe und ich hasse noch mehr, wenn ich nasse Ohren habe. Letztere 2 Dinge waren bisher meine tiefsten Geheimnisse, aber wer hier liest, wills ja wissen.. 😀

#3: Was ich am liebsten esse: Pasta und Nudeln und Spaghetti und Linguine. 😀
Ok, manchmal auch Gemüse, Fleisch, Muscheln, Fisch. Am einfachsten mal eine geröstete getoastete Scheibe Bauernbrot mit Butter. Am kompliziertesten meine Wirsing-Krautwickel. Und noch mehr eigentlich alles. Vor allem Bio. Und ganz im besonderen meine selbst gemachte Kräuterbutter mit Gänseblümchenköpfchen aus meinem Garten. Und meine Chilisauce. Auch irgendwie klar, manche Dinge aufzuschreiben kann man sich echt sparen, Seufz. Mehr verrate ich erstmal nicht, sieht man dann im Laufe der Blogvöllerei Blogfüllerei an meinen Rezepten oder Fotos.

#4: Was ich nicht esse, weil mir dann noch übler wird als bei Ungerechtigkeiten: Fett an Fleisch, Innereien und Leberwurst. Letztere esse ich nicht mehr, seit ich bis vor ungefähr 9 Jahren 14 Jahre lang Vegetarierin war. Es schmeckt so metallisch und nach Wurstsuppe, frisch geschlachtet. Das gleiche schmecke ich bei Leber, egal von welchem Tier. Nieren *würg* und auch Herz oder Hirn mag ich auch nicht, außer das in mir selbst.

#5: Ansonsten bin ich nicht nachtragend, nachtragend und lache gerne und viel. Mir gehts richtig gut. Außer halt, wenn mich jemand ärgert morgens um halb 9. Aber das ist eine andere Geschichte.

Halt. Stop! Ich habe etwas unheimlich wichtiges vergessen, wie konnte ich nur?? Das allerwichtigste im Leben von Frau Pfefferschote sind natürlich direkt nach ihrer Tochter ihre Chilis ❤ 😀

Und weil wir gerade dabei sind und hier alle neugierig (zumindest jene welche, die am Text geblieben sind), erzähle ich noch kurz eine kleine Geschichte, wie es dazu kam:

Als ich ein neugieriges wissensdurstiges Kind im Alter von ca. 5 Jahren war, entdeckte ich im Hobbykeller meines Vaters (wir nannten es damals seine „Werkstatt“) zwischen Werkzeugen eine kleine durchsichtige Plastikdose mit lauter so kleinen Dingern darin, die mir altersgemäß eher unbekannt waren. Ich fragte, wie man das halt so macht in jungen Jahren: „Papa, was ist das?“. Er entgegnete ebenfalls wie so oft: „Kleinekartoffelndick“. Diesen Ausdruck bekam ich ganz oft zur Antwort, wenn ich fragte, was er macht und was dies oder das ist. Sprecht das Wort mal in einem Atemzug aus, dann wisst Ihr vielleicht, warum ich es erst Jahre später verstand. 😀 Auf alle Fälle hatte ich damals doch noch geschafft, die wahre Antwort aus ihm heraus zu fragen. Es handelte sich um Peperoni-Saatgut aus Ungarn. Er wollte Peperonis anbauen, sprich: scharfe Paprika.  Hat es aber nie geschafft gemacht.

Jahrzehnte hatte ich diese Geschichte vergessen, bis ich 2006 hier im Stadtteil einen Menschen traf, der Chilis auf einem Balkon anbaute. Da kam mir diese Geschichte von früher wieder in den Sinn. Ich bekam in diesem Jahr einige mehr oder minder unbrauchbare 😀 von ihm geschenkt, 2007 zog ich selbst 20 bis 30 Pflänzchen, hatte dann irgendwann den Balkon komplett voll und im Jahr 2008 bekam ich meinen Garten. Mein Vater lebt seit vorletztem Jahr nicht mehr. Aber bei jedem Pflänzchen, das ich ziehe, denke ich an ihn. Und an seine kleine Plastikschachtel in seiner Keller-Werkstatt.

Ich nominiere nun niemanden der WordPress-Blogger zu diesem Award, dazu bin ich noch zu Neu-Bloggerich 😀 und blicke nicht durch weiß nicht, wer meiner Blog-Folger (ich danke Euch) nun schon teilnahm oder nicht oder überhaupt möchte. Außer aber denjenigen, die das gerade bei mir hier bis zum Ende lasen: Hallo, ich habe es genau gesehen, Du hast geguckt, erwischt! Jetzt bist Du bist dran! Mach was draus. 🙂

one-lovely-blog-award-logo

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13 Kommentare zu “Ein Blog-Award..

  1. Ein wundervoller Einblick in dein Ich ❤
    Dein Ich schaut in vielen Dingen genauso aus wie das meine *lächel* habe ich beim Lesen immer wieder festgestellt und zustimmend mit einem Lächeln genickt.
    Bleib bloß so wie du bist, liebe Corinna … so bist du goldrichtig und goldwert ❤
    Liebe Grüße
    Heike

    Gefällt 1 Person

  2. Schön Dich auf diese Art und Weise besser kennen lernen zu können.

    Den Artikel hast Du richtig gut geschrieben, da hat man keine Chance vorher auszusteigen! 🙂 Wir haben ja bei dem Award schon mitgemacht.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    AnDi

    Gefällt 1 Person

  3. Etwas Gutes hat ja so ein Blog-Award, man lernt sich ein bisschen besser kennen 😉

    Ansonsten darf es natürlich nicht über Hand nehmen, gell !

    Gut und lustig hast du es rüber gebracht und mir hat’s auf alle Fälle gefallen.

    Einen lieben Gruß und ein schönes Wochenende wünsche ich,

    Uschi

    Gefällt 1 Person

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