Wasser marsch, Veränderungen, Chilibeet

Wasser marsch 2015!

2015-03-28 Wasser_marsch

Wasser läuft!

Der gestrige Tag war recht anstrengend, aber doch erfolgreich. Zumindest, bis es anfing zu regnen. Als hätten Petrus und die leeren Regentonnen sich abgesprochen: kaum wurde in unseren Gärten in der Kleingartenkolonie das (Trink-)Wasser von fleißigen Menschen angestellt, zogen Wolken am Himmel auf und die ersten Tropfen fielen gegen 16 Uhr .

Auch in den nächsten Tagen wird das Wetter eher ungemütlich, dennoch werde ich immer mal dort sein, um umzutopfen oder auszusäen, das geht schließlich auch bei Regen. 😀

 

Mein Garten verändert sich.

2015-03-28 NeuePflanzen

Blaubeere, Nordische Zitrone, Mini-Kirsche.

2015-03-08 NeuePflanzen

Alte Gehölze, nix für Bienen, nix für mich.

Wo alte Hölzer standen, wachsen nun Heidelbeere, Nordische Zitrone und der kleine Kirschbaum. Er stand vorher im großen Beet, das gefiel mir nicht und ich setzte ihn gestern um. Da vorgestern die drei Gehölze auf der Rückseite meines Gewächshauses von einem netten jungen Mann eliminiert wurden, war auch auch schnell ein Platz dafür gefunden. Ich kann mit nicht blühenden Gehölzen einfach nichts anfangen, nix für Bienen ist nix für mich. Schließlich möchte ich ja einen Garten bewirtschaften und keinen Wald. 🙂

Die Süßkirsche ist eine niedrig wachsende, andere Arten sind in unsere Kleingärten nicht erlaubt, da deren Wurzeln sonst aus den Nachbargärten Wasser ziehen. Zumindest meine ich mich zu erinnern, dass mir das so erzählt wurde. Aus gleichem Grund sind auch Walnuss- und Nadelbäume verboten. Vielleicht aber auch, weil Tiere Früchter derer streuen. Bilder vorher / nachher, das linke Foto ist vom frostigen 8. März 2015, darauf erkennt man die alten Hölzer rechts ganz gut. Nur das Gewächshaus fehlt auf diesem Foto noch, es steht ja erst seit zwei Wochen. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. 🙂

Vorbereitung Chilibeet.

Später bereitet ich noch mit Motorhacke (auch Bodenkrümler genannt) das Chilibeet vor, die scharfen Dinger wachsen dann doch diesen Sommer im sonnigen Beet vor dem Gewächshaus, Gemüse und Co gibt es dann im Beet hinter der Hütte, das mit den Rankgittern. Den alten Rhabarber umkurvte ich dabei vorsichtig, er treibt schon aus und ich habe derzeit keinen anderen Platz für ihn. Vielleicht sollte ich mir auch Gedanken über eine Rhabarber-Chilisauce 2015 machen, grübel? 😀

Ich krümelte also den Boden (wer nicht graben darf, der krümelt) und stieß dabei Dankessagungen gen Himmel aus, dass ich einen Garten mit Wasser und Strom mein eigen nennen darf. Ohne beides wäre ich wirklich aufgeschmissen. Danach leerte ich zwei Säcke Perlite (200 Liter) auf dem Beet aus, verteilte sie mit dem Rechen und bedeckte das Beet mit Unkrautvlies. Perlite sind ein mineralisches Naturmaterial, sie gibt es im Baumarkt zu kaufen. Da wir sehr lehmige Böden haben, lockern sie diesen etwas auf und speichern zusätzlich auch noch Wasser. In den letzten sechs Chili-Sommern machte ich mit ihnen wirklich gute Erfahrungen und kann dies nur weiterempfehlen, eine gute Investition im Frühjahr. Das Unkrautvlies werde ich den Sommer lang auf dem Beet lassen, derzeit bewirkt es bis dahin, dass die Erde darunter noch etwas kompostiert wird. Wenn ich im Mai einpflanze, schneide ich Löcher in das Vlies und pflanze darin die Chilis ein. Sie haben dann auch etwas wärmere Füße, das tut ihnen gut. Warum sollte es Chilis da anders gehen als uns? 🙂

Die diesjährige Zeitumstellung macht mir dieses Jahr übrigens nichts aus, ich fühlte mich um 16.30 Uhr auf dem Heimweg, als wäre es schon Abends um Zehn. 😀

Heute werde ich Chilis umtopfen. Einige sind leider dem Frost erlegen, ein paar andere bekamen Sonnenbrand, als der Fensterlüfter dank Hilfe eines Freundes endlich funktionierte. Das Fenster stand weit offen, als die Sonne schien und diese verbrannte die zarten Blätter der Pflanzen, die noch in einer Anzuchtkiste waren. Macht aber nichts, bei Start in einen neuen Garten kann es immer Verluste geben und ich habe noch ausreichend Jungpflanzen, um den Stadtteil mit Saucen versorgen zu können. Zumindest, sofern das Gewächshaus Stürmen und Unwettern trotzt.

Bilder Chilibeet

 


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16 Kommentare zu “Wasser marsch, Veränderungen, Chilibeet

  1. Guten Morgen!

    Ja, wie die Zeit vergeht…. Und was Du alles in dieser Zeit schon im neuen Garten geleistet hast! Wow!

    Eine Rhabarber-Chili-Soße…. keine schlechte Idee! Wir machen uns immer wieder mal ein Rhabarber-Chutney. Das ist echt lecker! 🙂

    Wir haben übrigens gestern unsere roten Chilis umgetopft. Bisher scheinen sie den Umzug ganz gut zu verkraften, es gibt aktuell hier keine Verluste zu vermelden. Glück gehabt….. 😉

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    AnDi

    Gefällt 1 Person

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