Freutag, 05.06.2015

Zum heutigen Freutag möchte ich Birthes Gastgeschenk, diesem wundervollen und mir mitgebrachtem Rettich nochmals ausführlich huldigen. Ich schälte ihn Mittwoch, da ich dank Kuchen letzten Dienstag erst am nächsten Tag wieder etwas essen konnte. Aber dann war er fällig! 😀
Bevor ich ihn restlos mit etwas Salz wie einen Apfel verspeiste, verpasste ich ihm noch ein ordentliches Gesicht und setzte ihm seinen Strunk als Hut auf, da ist er:

2015-06-05 Freutagsrettich

Rettich mit Gesicht.

Lecker war er, hatte eine feine Schärfe, aber nicht zu stark und sehr knackig. Da Rettiche überaus gesund sind – sie decken den Tagesbedarf an Vitamin C, wer hätte das gedacht? – und eine antibakterielle Wirkung haben, werde auch ich in den kommenden Tagen mal wieder einen Versuch des Anbaus starten. In den Vorjahren misslang mir dies immer, der Boden bei uns ist sehr lehmig und bei der Ernte kamen maximal Rettiche der Größe „Karotte“ zutage. 😀

Seinen schärferen Verwandten Meerrettich (Kren) mag ich sogar noch lieber, aus ihm eine Meerretichsoße und dazu mehlige Kartoffeln – zum Reinknien. 😀

Wer mehr über Rettich, nicht zu verwechseln mit Meerrettich, wissen möchte, noch zwei Links:

Rettich auf heilkräuter.de

Rettich auf Wikipedia

Ganz tolle Rezepte zu Rettich gibt es bei „Die Gemüsekiste„, den dort aufgeführten Hustensaft kann ich sehr empfehlen, allerdings bereitete ich ihn bisher nur mit Kandiszucker zu: Rettich aushöhlen, in ein Glas stellen und Kandiszucker in die so geschaffene Ausbuchtung geben.  Er zieht dann Saft, bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufbewahrt, kann man diesen Löffelweise abschöpfen und stündlich einnehmen.

Und wenn ich gerade beim Thema Rettich bin, einen Song gibt es auch noch zum Freutag: Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung – Reich mir mal den Rettich rüber. 😀

Allen ein schönes Wochenende. 🙂

 

 

 

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26 Kommentare zu “Freutag, 05.06.2015

  1. „Mein“ Rettich hat mich gerade auf Deiner Seite angelacht – witzig – fFreut mich, dass er Dir geschmeckt hat :-). Im Gewächshaus habe ich wirklich Glück damit, er muss halt WIRKLICH regelmäßig gegossen werden und feucht bzw. nass gehalten werden, dann wird er butterzart. Bei dem trockenen und heißen Wetter ist das jetzt schon eine Aufgabe ;-). Wenn Deine Erde zu lehmig ist, baue ihn doch einfach im Kübel oder Pflanzkasten an. Wir essen ihn am liebsten auf Brot, oder ein wenig im Salat… Liebe Grüße und einen erholsamen Sonntag wünscht Dir Birthe 🙂

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