BU Natur in Frankfurt: Schwanheim.

Seit 28 Jahren war ich nicht mehr dort. Schwanheim, ein Stadtteil Frankfurts, hat außer einem beschaulichen Ortskern mit einem wundervollen Lokal (Frankfurter Hof „Seppche“, sehr gutes und günstiges Essen) noch mehr zu bieten: eine Binnendüne. Und uralte Eichen im Stadtwald.

Die 58,5 Hektar große Schwanheimer Düne ist ein wundervolles Plätzchen, das Naturschützer dort hegen und pflegen. Der Leiter meines Bildungsurlaubs beim Höchster Bildungsschuppen ist grünes Mitglied beim dortigen Ortsbeirat 6 und weiß sehr viel zu berichten. Anstrengend ist es, den ganzen Tag lang so viel zu erfahren und dabei noch weite Strecken zurückzulegen. Damit wir nicht einseitig beeinflusst werden, schlossen sich unserer Gruppe von 14 Personen gestern und heute jeweils ein Kritiker der Naturschutzmaßnahmen an, was zu teils kontroversen Diskussionen führte. Durchaus interessant, auch die andere Seite zu hören, politische Weiterbildung durch und durch. Nur als Hinweis, falls nun jemand meint, der uns gesetzlich zustehende Bildungsurlaub sei einfach nur Urlaub… Wie u.a. mein Chef es auch immer wieder gerne betont. 😛

Zuviel über das Gelernte und Erfahrene möchte ich jedoch nicht verraten, kann den Bildungsurlaub „Natur in Frankfurt“ des Höchster Bildungsschuppens aber schon jetzt am Ende des zweiten Tages zu 200 % weiterempfehlen. Lehrreich ist er, jeden Tag an einem anderen schönen Platz in Frankfurt sind wir. Waren es gestern die Nidda und ihre sich wieder angesiedelten Bewohner im Stadtteil Nied, besuchten wir heute die Schwanheimer Düne und den Stadtwald auf Schwanheimer Gemarkung. Auf der Düne, sie ist ein FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat-Gebiet), haben sich  „an Trockenheit angepasste Pflanzen und Tiere angesiedelt. Es entstand die typische Pflanzengesellschaft einer Binnendüne, der seltene und ökologisch kostbare Silbergrasflur (Silbergras (Corynephorus canescens), Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis) und Sand-Grasnelke (Armeria elongata)“. (Quelle: GG-online.de)

Da ich vorhin nach einem langen Tag recht erschöpft heimkam, gibt es nun nur schnell ein paar Impressionen in Bilderform, eines meiner Fotos zeigt die Blüte der Sand-Grasnelke.

Die Schwanheimer Düne, Infos gibt es auf Wikipedia:

Nachmittags besuchten wir dann den Schwanheimer Teil des Frankfurter Stadtwalds. Dort stehen hunderte Jahre alte Eichen, die größte habe ich leider nicht geknipst, sie wird auf schätzungsweise 400 bis 500 Jahre datiert. Es sind echte Prachtexemplare, die Zeugen so manchen Krieges wurden und diese im Gegensatz zu vielen Menschen auch überlebten. Und ganz sicher auch uns alle noch überleben werden.

Am morgigen Mittwoch sind wir dann am Berger Hang und im Enkheimer Ried. Mittags machen wir Picknick, statt wie an den letzten beiden Tagen in ein Lokal einzukehren. Ich freue mich schon und ruhe nun erstmal meine Füße aus. 😀

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7 Kommentare zu “BU Natur in Frankfurt: Schwanheim.

  1. Das ist ja interessant. Ich bin im August wieder in Frankfurt und bekomme durch dich schon mal die ein oder andere Anregung was ich mit Sohn1, Schwiegertochter 1 und Enkel1 dort unternehmen kann. Wenn ich die drei Frage bekomme ich nämlich nur zur Antwort: Äh ,öh, puh! Vielleicht Zoo. .. 🙂 Nur da waren wir jetzt schon öfter.

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