Mehr über mich

Zum ersten Blog-Geburtstag fülle ich nun endlich die Katagorie „ich selbst“, es wird Zeit. Am 11.09.2014 meldete ich meinen Blog an, baute ihn etwas um und am 19.09.2014 erschien mein erster Beitrag. Gestern erreichte mich die Gratulation von WordPress – so schnell vergeht ein Jahr.

2015-09-11 Blog-BDay

Ich

Geboren 1967, wohne ich mit meiner heute studierenden 19-jährigen Tochter mitten im Frankfurter Stadtteil Bornheim. Beruflich arbeite ich als Sachbearbeiterein in einer Bau-Abteilung. Meine Freizeit verbringe ich oft im Garten, gehe gerne zum Fußball oder treffe mich mit Freunden in einem der unzähligen Bornheimer Lokale. Ich bin Mitglied des KGV Cronberger und  beim FSV Frankfurt. Viele kennen mich unter dem Namen „Pfefferschote“, der Chilizucht verschrieb ich mich ab dem Jahr 2007. Später, nachdem mir die Machenschaften um Monsanto & Co klarer wurden, legte ich einen weiteren Schwerpunkt auf Bio-Anbau im Garten und Saatgut-Gewinnung zur Weitergabe – ich finde den Erhalt alter Sorten wichtig und bin strikte Gegnerin genmanipulierter Lebensmittel. Meinen ersten Kleingarten bezog ich im April 2008, im Frühjahr 2015 zog ich in einen anderen, etwas kleineren in der Nähe um, in dem ich wohl gärtnern werde, bis die Gesundheit es nicht mehr zulässt. Wenn man sich diesen Virus mal eingefangen hat, verlässt einen diese Lust wohl nie… Es ist wie beim

Bloggen

Bereits im Jahr 2006 begann ich zu bloggen, damals unter einem anderen Namen mit anderen als Stadtteil-Blogger eines mittlerweile leider brach liegenden Projektes. Wir bloggten schon 2006 auch vom Handy aus, noch lange, bevor Facebook und Bilder vom Handy aus als Mail in das Internet zu schicken so bekannt waren wie heute. Auch zappelnde Smilies wurden schon damals in Beiträge eingefügt, Bilder-Galerien erstellt, mehr oder minder gute Rezepte gepostet, ich habe all das zwar aufgehoben, aber online sind meine früheren Beiträge nicht mehr. Im Nachhinein betrachte ich es als Übung für meinen Blog – was gehört ins Internet, was lässt man lieber unveröffentlicht? Man lernt täglich noch dazu. Bloggen bereitet mir viel Freude.

Kostprobe – ein früherer Beitrag von mir, publiziert am 21. Januar 2008:

Über das Einwegpfand-System

…und andere Flaschen in Bornheim.

Bei der heutigen Story befinden wir uns in einem Raum einer auf der schönen Berger Straße gelegenen Supermarktkette südlich des Marktplatzes, in welchem der Bornheimer / die Bornheimerin an sich bisher völlig unproblematisch Flaschen jeglicher Art loswerden konnte. Bis zum letzten Samstag. Als einer Dame mittleren Alters wirklich wieder mal der Hut hochging.

Bewaffnet mit dem sogenannten „Bernemer Sparbuch“, welches seit Einführung des Einwegflaschenpfandsystems in Form des Inhaltes von einem oder mehreren Stoffbeuteln in fast jeder Bornheimer Küche mittlerweile anzutreffen ist, betritt genannte Person an einem Samstagnachmittag einen Supermarkt, um einfach nur die liebevoll gesammelten Kunststoffbehälter in Bares einzulösen.

Zielstrebig werden die Automaten des Rückgabesystems angesteuert, eine Flasche nach der anderen in selbigen hineingegeben, das gescannte Guthaben mit zufriedener Miene betrachtend und sich innerlich bereits auf Wohlstand und Reichtum freuend…

Und schon ist es wieder passiert. „Das Etikett der Flasche kann nicht gelesen werden. Das Etikett der Flasche kann nicht gelesen werden. Das Etikett der Flasche kann nicht gelesen werden.“ ist auf der Digitalanzeige in grossen Buchstaben zu lesen.

„Ha! Nicht mit mir!“ denkt unsere Bornheimerin und steuert einen mehr als schlecht gelaunten Zeitgenossen – angesichts seines Outfits handelt es sich gut erkennbar um einen Mitarbeiter des Supermarktes – an und bittet freundlich darum, die sehr wohl mit dem bekannten Piktogramm versehene Kunststoff-Flasche manuell entgegenzunehmen und mit der eigens dafür vorgesehenen Registerkasse einen Bon im wahnsinnigen Wert von 25 Cent auszudrucken.

Doch weit gefehlt. Was muss sich unsere heutige Hauptperson da alles anhören? „Ei. Immer wieder das Gleiche. Sie wissen doch, das man das Etikett nicht zerkratzen darf…“.

Bereits diese Aussage lässt schon wieder den Blutdruck nicht unerheblich steigen. Doch, was solls? Ruhe bewahren, lautet die Devise. Wer verzichtet schon gerne in den heutigen Zeiten auf 25 Cent..?
Mit mittlerweile künstlichem Lächeln auf dem vor immer mehr Zorngeröteten Gesicht weist sie den Angestellten darauf hin, das sie das Etikett nicht beschädigt habe, schon gar nicht vorsätzlich, es aber sehr wohl noch gut erkennbar sei und ob er jetzt bitte schön endlich (verflixt nochmal) den Bon ausdrucken könnte…
„So einfach kommst Du blöde Tussi mir nicht davon!“ ist dem in zartrosa Hemdchen gekleideten Mieswurz von der Stirn abzulesen.
Tief Luft holend, um zu einem Vortag von „Die Flasche haben Sie hier aber nicht gekauft..“ über „Aber verdienen tun wir eh nichts daran..“ bis „Immer wieder das Gleiche..“ anzusetzen……fährt ihm die ausgeglichene Bornheimerin endlich gewaltig über den Mund (hätte er doch in der Zeit des Vortrages mittlerweile weit mehr als 500 Bons drucken können): „Sagen sie mal – was bilden Sie sich eigentlich ein? Sie wissen genau, das Pfandflaschen, egal wo, wie und warum gekauft, überall wieder abgegeben werden können!“.
Zugegeben. Sie wird in diesem Moment etwas laut. Aber verlässt letztendlich doch triumphierend und mit einem Pfandbon im Wert von 25 Cent in der Hand ausstaffiert besagte Räumlichkeit. Weil ihr letzter Satz „Hören Sie mal, eben reichts! Das ist schliesslich Ihr Job. Sie leben von uns, weil wir hier einkaufen!“ den schlecht gelaunten Mitarbeiter kapitulierend den begehrten Pfandbon drucken lässt, der dann doch noch zum ersehnten Bornheimer Reichtum führte.
Bisweilen gibt es halt schon echte Flaschen. In Bornheim.
Und nun: auf das nächste Blog-Jahr. 🙂
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32 Kommentare zu “Mehr über mich

  1. Pingback: Liebster Award | Frau Quak's Haus & Garten Blog

  2. Sehr schön geschrieben Liebes
    und auch von mir einen ganz ❤ lichen Glückwunsch zum Blog- *Burzeltag.

    Ich bin auch schon lange dabei, habe auf Yahoo angefangen, dann zu Blog.de und nun schon wieder im 3.Jahr hier auf WordPress. Muss auch sagen, hier gefällt es mir besonders gut 😉

    Noch eine gute Woche für dich
    und einen lieben Gruß,
    Uschi

    Gefällt 1 Person

  3. Großes Interview zum Jubiläum. Ich melde auch die Fragen nicht vorher an, wie der dt, Deppenfunk es praktiziert,neee. knallhart und nur so fair wie nötig, so geht das los:
    1. (Therapeutisches) Wir sind also Mitglied beim FSV? Gibt es auch sportliche Interessen?
    2. So, so, die 19-jährige Tochter studiert bereits! Was haben Sie falsch gemacht, das wollen die Hörer wissen…. nach der Werbung….
    3. Wurde nicht dem Begriff “Bloggershausen” auch der Status „Weltkulturerbe“ entzogen…oh, in der Zeile verrutscht: Wurde nicht der Begriff “Bloggershausen” längst verboten?
    4. „.. gärtnern [..], bis die Gesundheit es nicht mehr zulässt..na, wer durch so manche Kleingärten sich bewegt, muss da doch vermuten, da besteht eine Sehnsucht, der Nahtod möge anklopfen, denn der Standardkleingärtner duldet kein Leben- wie Schnecken, Insekten, Wespen, die schwarze Mamba- die ich ja auch nicht dulde, aber wenn mein Schriftführer die so direkt vom Hollandrad fängt…. hach!…verfilmt halt keiner..,. aber genug von mir… im kleinen Elend, das der Gärtner Natur nennt. Äh.. wie war noch gleich meine Frage?
    5. Ha! Wollen wir wohl lieber vom Onkel Jauch befragt werden?
    6. Hier liegt ein TV- Presseerzeugnis, das den hr unten in der Spalte mit den Minisendern präsentiert, die anderen Dritten aber fetter! Zahlt hier die freie Presse es den Wahlberechtigten in Hessen heim? Für Koch, Bouffier!
    7. [Die Antworten auf die echten Fragen gibt nur als gebührenpflichtiger Download.]
    8. Wie tief aus den Innereien des FCB man doch texten kann, Ivo Hristic beweist es, ist mir auch kein Interview wert, der Sklave.
    Das Wetter.

    Gefällt 1 Person

  4. Herzlichen Glückwunsch zum Einjährigen und hoffentlich kommen noch viele Jahr hinzu. Weshalb hast Du Deinen alten Blog gelöscht. Es wäre doch sicher interressant auch die alten Beiträge zu lesen. Ich habe bei Windows live angefangen und bin dann später auf WordPress umgestiegen als es Windows live nicht mehr gab. Meinen Blog habe ich gerettet. Auf meiner Seite gibt es einen Link dorthin.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Harald

    Gefällt 1 Person

  5. Schön, MEHR von dir selbst zu lesen. Bei vielen findet man gar nichts persönliches, aber in gewissen Maßen darf man doch ruhig ein wenig von sich erzählen. Ich bin erst seit Ende Juni 2015 dabei und habe vor 2 Tagen die Mitteilung erhalten, dass ich schon 50 Beiträge publiziert habe. So viele, dachte ich! Aber nun bin ich sowieso erst mal weg ……. LG Sigrid

    Gefällt 3 Personen

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