Freutag, 11.03.2016 (polnische Feinkost)

Ich gestehe: trotz Krankenstand war ich mal kurz in Polen. Zum shoppen. 😀

2016-03-11 FreutagPolnischeLM1

Bis auf die Brezel: polnisches Frühstück.

Spaß beiseite, ich suchte auf einem kurzen Genesungs-Spaziergang für den Kreislauf endlich einen kleinen, feinen Laden direkt bei mir um die Ecke auf. Türkische, asiatische und sonstige kulinarische Lebensmittel-Läden gibt es hier in der Stadt zur Genüge. Aber einen rein polnischen Lebensmittel-Händler hat sicher nicht jeder in fast unmittelbarer Nachbarschaft. Und, was soll ich sagen? Ein Traum ist das kleine, polnisch geführte Lädchen.

Ich schlenderte hinein und es tat sich das reinste Paradies vor mir auf. Sie haben aus polnischem Direkt-Import alles im Sortiment, was mein (überjodiertes) Herz an Nahrungsmitteln begehrt: Milch, Butter, Käse, andere Milchprodukte, frische Eier, Brote, diverse Wurst- und Fischwaren und in einer der Kühltheken noch dazu frisch zubereitete Gerichte wie mit Spinat gefüllte Piroggen direkt zum Zuhause selbst fertig zubereiten….

Vorerst bewaffnet mit Testeinkäufen von Butter (€ 2,90 teuer, aber es sind immerhin 300 Gramm), zwei Sorten leckerem Schnittkäse und zwei unglaublich guten geräucherten feinen Kabanossi-Würstchen schwebte ich aus dem Laden und versprach sofort: „Ich komme wieder“.

Für Interessierte:
Polnische Feinkost
Wiesenstraße 13
60385 Frankfurt
Tel. 069 – 96 86 67 77

Ein Foto des Feinkost-Lädchens liefere ich gerne noch nach, zu begeistert war ich beim kleinen Shopping-Ausflug und vergaß es ganz darüber.

2016-03-11 FreutagPolnischeLM2
Übrigens sollte man als interessierter Konsument bei jedem Einkauf auch immer eine Sehhilfe 😀  bei sich tragen: das ganz kleine Oval (hier: auf Butter) auf allen abgepackten Lebensmitteln, die bei uns erhältlich sind, verrät als einziges mit dem Länderkennzeichen darin das wahre Herkunftsland. Man muss es oft suchen, aber wenn man es gefunden hat, darf man sich als glücklicher Verbraucher fühlen. Ein „Abgepackt in“ oder „für“ genügt mir persönlich, seit ich darauf achten muss, als Auskunft der tatsächlichen Herkunft nämlich nicht mehr.

Verweilen wir kurz informativ noch weiter in Polen: dort gibt es zwar eine Jodsalz-Prophylaxe für die Bevölkerung, aber eine Zwangsfütterung von Nutztieren mit Jodzusätzen konnte ich bisher nicht ergoogeln. Da der Geist des Basedow  trotz operativer Entfernung meiner Schilddrüse noch immer über meinen Augen schwebt, bleibt also meine Ernährungsweise vorerst weiterhin möglichst Jod-arm. Da kam mir der kurze Shopping-Trip um die Ecke zur ersten Sichtung der angebotenen Milchprodukte und Grundnahrungsmittel doch sehr gelegen. 🙂

Ein weiteres Highlight meiner vergangenen ersten nach-OP-Genesungswoche: nach einem Tipp einer ebenfalls betroffenen Freundin, es gäbe einen auf Basedow-Patienten spezialisierten Augenarzt hier in Frankfurt, rief ich kurz bei meinem Endokrinologen an, bekam dort die Adresse des Augenarztes, rief dort an und erhielt vorerst eine Abfuhr: es sei Patienten-Aufnahme-Stop. Als ich jedoch schilderte, dass ich Betroffene bin und bereits entsprechende Befunde habe, wurde ich dann doch aufgenommen und bekam für Mitte Mai dort einen Termin, Hurra! Das passt hervorragend, Ende März bin ich wieder in der Augenklinik und kann dann direkt mit aktuellen Befunden dort vorstellig werden. Ärztemäßig bin ich nun also endlich bestens versorgt, die Endokrinologen sind hervorragend und an meinen Augen (man sieht ihnen eigentlich bisher kaum etwas an, aber Vorsicht ist bekanntermaßen die Mutter der Porzellankiste) dürfen sich jetzt echte Spezialisten austoben. 😀

Alles wird gut und Euer Wochenende hoffentlich auch. Ich wünsche Euch allen ein sehr schönes davon und grüße glücklich. 🙂

Meinem Garten winke ich in diesem Beitrag nochmal extra aus der Ferne: am 7. März war einjähriges Einzugstags-Jubiläum. Leider darf ich jedoch auf Grund meiner OP letzte Woche dort momentan nichts machen, also bleibe ich diesem vorerst besser weiter fern und gerate so erst gar nicht in Versuchung. 🙂
Im April – wenn ich hoffentlich wieder voll belastbar bin – wird dann richtig angegriffen. Ich hoffe jedoch, dass ich einen von längerem Urlaub zurück gekehrten Freund auch via Handy scheuchen kann, die dringendsten Arbeiten zu erledigen. Wir werden sehen. Er ist mit meiner Chilisauce bestechlich. :mrgreen:

 

Advertisements

16 Kommentare zu “Freutag, 11.03.2016 (polnische Feinkost)

Kommentar dazu? Bitte, gerne. :-)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s