Molche und Maulbeeren.

Auch wenn der Dienstag mit „D“ beginnt – heute war dennoch ein ausgesprochener „M“-Tag. Zwischen Hagel- und Graupel-Schauern schaute ich kurz in meinem Paradies vorbei und entdeckte Entzückendes: der kleine Maulbeerbaum (Morus Nigra), den ich im Winter 2014/2015 zum Einzug in den zweiten Garten kaufte und neben das Kräuterbeet pflanzte, trägt erstmals in seinem Leben Früchte. Meine Freude darüber ist riesig!

Gut entwickelt: mein Maulbeerbäumchen.

Herangezoomt: seine allerersten Früchte im hoffentlich langen Leben.

Bleibt also zu hoffen, dass Väterchen Frost ihn und die weiteren Bewohner des Gartens in den kommenden Nächten vor zuviel Kälte verschont.

Danach öffnete ich meinen Wasserschacht nochmals, um die kälteempfindliche Wasseruhr mit etwas Styropor abzudecken und prompt purzelte mir eine ganze Molch-Familie entgegen. Leider sind sie unheimlich flink und stoben sofort in alle Richtungen davon, kaum dass der Schacht-Deckel geöffnet war. Aber der Ober-Molch posierte noch einige Augenblicke vor meiner Handy-Linse und so darf ich ihn (er war der Größte, den ich auf die Schnelle sehen konnte) heute zeigen:

Ein ganz kleiner Molch rutschte vor Schreck zwischen Styropor und Schachtwand, mittlerweile hat er sicher wieder von dort herausgefunden. Ich schloss den Schacht nach dem Fototermin ganz vorsichtig wieder, um sie nicht weiter zu stören und riskiere zwar nun eine defekte Wasseruhr – doch das ist es mir absolut wert. Naturnahes Gärtnern beinhaltet schließlich auch das Wohl der Tierchen.

Am Rande sei noch erwähnt, dass ich eine Meise habe. Vielmehr: ganz viele Meisen. In einem der Nistkästen fiept und piept es um die Wette. Also, Väterchen Frost – ich erhebe mal den Finger – schicke bitte Wärme für alle Schützlinge und senke das alles gefrierende Zepter erst im kommenden Winter wieder bis in die Niederungen. Wenn es dann gegen Nacktschnecken geht, soll es mir nämlich recht sein. 😀

(Die Bauchseite der heute entdeckten Molche ist orange – welcher Art sie also sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht kann jemand weiterhelfen? Ich las, Bergmolche haben orangefarbene Bäuche und blaue Molche hatte ich ja auch schon mal im Teich: KLICK. Aber Bergmolche in Schächten, das wäre ja eher eine „Unter-Tage-Bergwerks-Familie“ – oder? 😀  )

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3 Kommentare zu “Molche und Maulbeeren.

  1. Wir können leider zur Identifizierung nicht viel beitragen, denn Tierchen sind nicht unser Steckenpferd.
    Jedoch freuen wir uns mit Dir, dass der Tag ein Guter war und das M nicht für Mist stehen musste! 🙂 🙂
    Liebe Grüße
    AnDi

    Gefällt 1 Person

    • In Frankfurt / Main. Der Garten ist in einem der östlichen Stadtteile, Gemarkung Bornheim / Seckbach. Blaue Molche (ich verlinkte im Beitrag darauf) beobachtete ich schon öfter, ebenso die Familien im Wasserschacht. Freue mich, wenn Du mehr darüber weißt, Danke, Andrea und LG. 😊

      Gefällt 1 Person

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