Mein Garten im Mai 2017

Über Pfingsten wird mal kurz verreist. Daher heute ein paar Mai-Impressionen aus meinem Garten, um den Monat langsam abzuschließen und meine kleine grüne Hölle zu zeigen. Viele Bilder, wenig Text, aber Garten, Garten, Garten. :mrgreen:

(Mit Klick auf ein Bild wird es in neuem Tab größer dargestellt.)

Das Kräuterbeet zeigte ich ja bereits. So sieht es übrigens von hinten aus: Lupinen, Lupinen, Lupinen .. und Lupinen. 😀 Nach Pfingsten werde ich einige ausgraben und entsorgen. Wegen ihrer langen Pfahlwurzeln ist ein Umsetzen sehr schwierig, aber ich versuche es dennoch:

Das ist die Fernaufnahme der hier ebenfalls bereits präsentierten Pfingstrose mit einer sich selbst ausgesäten Lupine:

Eine frisch gepflückte Stärkung wollte auch gerne Modell stehen:

Kleine Blumenrabatte am Grillplatz. Dort wachsen neben Blühern auch Waldmeister und Gundermann, den mir Frau Ecki von Blog „siedend bunt“ und „keckfotografiert“ mal schickte. Die Pimpinelle aus dem fürchterlichen Pflanzstein rechts durfte gestern Blüten lassen. Sie sät sich nämlich mittlerweile wie meine Lupinen massiv im ganzen Garten selbst aus und war ursprünglich nur im Kräuterbeet angesiedelt. Freches Ding. 🙂

Noch nicht eingepflanzt, aber kurz vor der Blüte: ein großer Topf Currykraut. Toller Duft, aber die Pflanzen werden große Büsche und ich hadere noch mit der finalen Standortwahl:

Mein im letzten Herbst gesteckter französischer lila Knoblauch. Er wächst und wächst und wächst und möchte jetzt Ende Mai immer noch nicht die Blätter welken lassen. Also darf er noch bleiben und ich bin wahnsinnig gespannt, was sich in der Erde verbirgt, bzw., wie dick die Knollen diesmal sind. In lockerer Erde wächst es sich ja besser, als in unseren lehmigen schweren Böden (mir fehlt es derzeit noch an Kompost, ab nächstem Jahr habe ich wohl endlich eigenen):

Blumenkästen gibt es natürlich auch, inklusive – passend zu meinem Blog-Header – einiger Tagetes:


Das Kohl-Halbhochbeet. Brokkoli, Spitzkohl, Kohlrabi haben bisher alle Fressattacken widriger Nacktschnecken widerstanden. Ich sah zwar Schleimspuren, aber der in hinterster Reihe gepflanzte rote Grünkohl ist vor Angriffen der Schleimer geschützt: sie wachsen in Pflanzringen. Rundum füllte ich die Steine mit Erdbeer-Jungpflanzen und steckte Rockenbolle dazwischen. Erdbeeren und Knobi vertragen sich ja gerne:

Die „Chilistraße“, linke Seite plus zwei Tomaten:

Chilistraße rechte Seite:

An der Laube, junge Bio-Basilikum-Pflänzchen in grün und rot, frisch ausgeschlüpft:

Rechts neben der Laube – eigentlich wollte ich dieses Frühjahr mal Kartoffeln in die Kübel stecken und dann waren da plötzlich so viele Jung-Tomatenpflanzen… Naja, ich plane eh so gut wie nie etwas vor, jeder Standort ergibt sich immer spontan aus täglicher Wühlerei. 😀

Zwei meiner Minzen, sie stelle ich bei Gelegenheit detaillierter vor:

Noch drei meiner Minzen und  links daneben wartet noch eine Bio-Bananen-Minze im Topf auf einen Kübel:

Wer braucht schon Buchsbaum-Kugeln, wenn es Thymian-Kugeln gibt? Man kann sie essen, sie blühen schön, duften herrlich und der Zünsler stirbt in meinem Garten nun vor Hunger aus. 😀

Der Wein vor der Laube legte in den vergangenen Tagen richtig los:

Noch mehr Tomaten, links der Laube und ebenfalls unter Dach. Im großen schwarzen Kübel hinten im Bild stecken Chili-Jungpflanzen von Freundin Tina. Sie überraschte mich damit, als ich schon alle Chilis in der Erde hatte. Ok, Notlösung, aber funktioniert bisher sehr gut:

Meine sehr spät geschlüpften Rocoto-Chilis, Hurra, sie wachsen. 🙂

Das Gemüsebeet hinter der Laube, einmal in vier Bildern, einmal komplett geknipst. Hier wachsen Schlangengurken, Einlegegurken, Erbsen, Zucchini (sehr viele), Kartoffeln, Buschbohnen, Physalis (von Claudi bekommen), Kürbis, alles Bio und natürlich der „Ewige Kohl“, aus einem Steckling 2016 gezogen:

Rechts neben meinem Komposter: einmal Zucchini, einmal Butternut-Kürbis in Pflanzringen:

Am Weg zur Laube, das Gestell ist jetzt im Mai noch recht unberankt, auch die dort gesäten zwei Sorten Kapuziner-Kresse sind noch nicht geschlüpft:

Nicht schon wieder …. Ok, nochmal das Kräuter-Lupinen-Beet von hinten. :mrgreen:

Das vordere Gemüsebeet. Eckig ist mir zu langweilig, also gibt es auch zweimal rund. Neben meinen Kartoffeln wachsen Stangen-Bohnen. Wenn sie denn mal langsam höher werden. 😀

Hinter Rhabarber Nummer 3 rechts tummeln sich Mais in verschiedenen Sorten und dazwischen Borretsch:

Pikantes Rondell: in der MItte Ysop, außen herum Chilis:


Zweites Rondell, zwei Auberginen und .. Chilis natürlich. Dazwischen schummelten sich ungarische Tomaten-Paprika von Frau Anni D.  😀

Am Jägerzaun blüht es, leider wächst dort auch, wie überall in meinem Garten: Giersch…

Ein Einzelkämpfer im Rindenmulch:

Mein Dschungel, vom Zaun aus geknipst:

Abgeblüht: die Winterheckenzwiebeln:

Und zu guter Letzt: Falstaff blüht! Die von mir im Jahr 2015 gekaufte und gepflanzte Rose entwickelt sich trotz sehr enger Nachbarschaft mit Giersch und Riesen-Himbeeren (von Dana aus Weil am Rhein geschickt) prächtig. Mit diesen drei Bildern schließe ich den kurzen Mai-Bericht, packe nun mein Köfferchen fertig und übergebe den Garten für einige Tage allerliebsten Garten-Freundinnen, die gießen und sich kümmern werden. Und wenn sie kein Pflänzchen vergessen, bekommen sie auch etwas feines vom Pfingst-Ausflug mitgebracht. Bis bald. 😀

 

Nachtrag: Ich habe das Gewächshaus gar nicht geknipst! Drei Melonen, eine Zitronen-Gurke (aus uraltem Saatgut) und ein paar Tomaten und Chilis gibt es auch dort…. 😀

 

 

 

 

 

 

 

 

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5 Kommentare zu “Mein Garten im Mai 2017

    • Danke, Annette. 🙂
      Allerdings sind die Hecken bereits mit Schnitt überfällig und die Un(Bei)kräuter wollen gehäckelt werden. Und dann hätte ich da noch Dinge, die nicht im Bild sind: große Disteln, die gestochen werden müssen, zerfressene Buchsbäume, die endlich mal entsorgt werden müssen, eine Gartenteich-Erweiterung, Giersch ohne Ende in allen Ecken, abgesägte Kirschlorbeere, die trotz Wurzelverrotungsmitteln immer wieder austreiben…. 😀
      Freut mich dennoch, dass es Dir gefällt, liebe Grüße zurück. 🙂

      Gefällt 1 Person

  1. Was für ein Traum!
    Ha! Du schreibst, dass Dein Knoblauch nicht verwelken will und wir machten uns heute im Blog Sorgen weil der unsere es tut! Wir kennen uns mit Knoblauch noch nicht gut aus, ist das erste Mal ein Balkonbewohner. Sollen wir uns also eher über das hängende Kraut freuen? Wir sind ratlos….
    Ärgere Dich nicht über den Girsch! Wir hätten ihn gerne auf dem Balkon!!! Er ist ein feines Kraut und auch noch gesund! Ess ihn einfach auf, denn bekämpfen hilft nicht! 😉
    Wir wünschen Dir einen schönen Urlaub! Genieße ihn und lass es Dir gut gehen!
    Liebe Grüße
    AnDi

    Gefällt 1 Person

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